Ferienplan Februar 2018 Hort der Grundschule Otterwisch zum ausdrucken


 

 

 

Konzeption des Hortes der Grundschule Otterwisch

 

 

 SICH AUF DIE DENKWEISE

EINES KINDES EINZULASSEN

BEDEUTET IN EINE

FREIE WELT ZU TAUCHEN.

 MARIELE DIEKHOF

   

    

Hort Otterwisch

Stockheimer Straße 6

Tel.: 034345 526760

0176/53737120

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Außenstelle der Kita Sonnenschein Otterwisch

Straße des Friedens 6

04668 Otterwisch

Tel.: 034345 559713

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                                     Träger: Gemeinde Otterwisch, Hauptstraße 7, 04668 Otterwisch

 

 

Vorwort

 

„Den Kindern die Augen für die Welt zu öffnen ist unser Wunsch – sie für das Leben stark zu machen ist unsere Aufgabe.“

 

„Nicht das Kind soll sich der Umgebung anpassen.
Sondern wir sollten die Umgebung dem Kind anpassen.“

Maria Montessori

 

 

Sehr geehrte Eltern, liebe Leser,

wir freuen uns, dass Sie Interesse an unserer pädagogischen Arbeit im Hort der Kita „Sonnenschein“ zeigen. Mit unserer Konzeption wollen wir Ihnen einen Einblick in unsere kontinuierliche Arbeit vermitteln.

Mit unserer Arbeit sind wir ständig in Bewegung, suchen nach Neuem, halten an Bewährtem fest und greifen auf Erprobtes zurück.

In vielen Stunden haben wir diskutiert, uns mit Neuem auseinandergesetzt, uns mit Erfahrenen ausgetauscht und weitergebildet…

Daraus entstanden ist nun unsere Konzeption, basierend auf unserem Verständnis für die pädagogische Arbeit und unser Bild vom Kind.

Nun haben wir unsere Gedanken und Ziele in unserer Konzeption formuliert.

Bei Fragen und Anregungen sprechen Sie uns gern an.

 

 

Wir bedanken uns für Ihr Interesse an unserer Arbeit und wünschen viel Spaß beim Lesen.

 

 

Inhalt

1 Unser Hort stellt sich vor. 4

1.1 Lage und Träger der Einrichtung. 4

1.2 Räumlichkeiten. 5

1.3 Außenanlagen. 8

2 Unser Team.. 9

3 Die Rolle des Kindes. 10

3.1 Umsetzung der Beteiligungs– und Beschwerderechte unserer Hortkinder. 10

4 Unsere pädagogische Arbeit im Hort. 11

4.1 Die offene Hortarbeit. 13

4.2 Hausaufgabenbetreuung. 13

4.3 Endlich Ferien. 15

5 Qualitätssicherung. 15

6 Elternarbeit. 16

7 Kooperation mit der Grundschule. 17

8 Gemeinwesen. 18

9 Anhang. 19

9.1 Das pädagogische  Personal19

9.2 Tagesablauf im Hort. 20

9.3 Öffnungszeiten und Schließtage. 20

 

1 Unser Hort stellt sich vor

 

1.1 Lage und Träger der Einrichtung

 

Unser Hort als Außenstelle der Kindertagesstätte Otterwisch befindet sich im Gebäude der Grundschule. Diese befindet sich zentral in unserem Ort in einer ländlichen Gegend, umgeben von Wald, Wiesen, Feldern, Teichen und Sportstätten, die zu zahlreichen Erkundungen einladen und genutzt werden.

Die Kinder, die unsere Einrichtung besuchen, kommen zum Großteil aus dem Ort und den angrenzenden Dörfern.

 

Träger

Träger der Einrichtung ist die Gemeinde Otterwisch:

 

Adresse:     Gemeinde Otterwisch

Hauptstraße 7

04668 Otterwisch

Tel.: 034345/92222

Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

http://www.grundschule.otterwisch.de/images/Slider/W_KIRCHE_OTTERWISCH.jpg

1.2 Räumlichkeiten

 

Die Räumlichkeiten des Hortes umfassen die gesamte erste Etage der Grundschule. Zusätzlich werden zwei Zimmer der oberen Etage und eines der Hortzimmer als Klassen- und Hortzimmer gemeinsam genutzt.

Derzeit werden insgesamt 100 Hortkinder betreut.

In der Ersten Etage stehen den Kindern mehrere Räume zur Verfügung. Es können fünf Räume, eine Küche sowie ein großer Flurbereich genutzt werden.

Die Gruppenräume sind thematisch gestaltet und bieten Räume des Träumens, der Fantasie, des Bauens, der Kreativität und des spielerischen Lernens.

Alle Räume wurden dem Alter der Kinder entsprechend sinnvoll und freundlich gestaltet

Durch eine sinnvolle Strukturierung konnte eine Nutzung der Zimmer mit mehreren Funktionen erreicht werden. So haben unserer Zimmer die Funktion eines Gruppenzimmers und gleichzeitig konnten Funktionsbereiche integriert werden. Ebenso ist dadurch die Nutzung von drei Klassenzimmern als Gruppen – und Funktionsraum möglich.

           

Folgende Funktionsräume können in der ersten Etage genutzt werden:

 

Kreativraum

                       

 

Raum für Ruhe und Entspannung / Snoozelraum

 

                            

Bibliothek                                                            Tischspiele, Knobel– und Wissenszimmer

 

                                                             

Bau- und Konstruktionszimmer      

 

Computerkabinett

 

 

Für Sport, Spiel und Tanz steht uns außerdem eine große Ballspielhalle zur Verfügung. An einem Tag in der Woche kann die Gemeindebibliothek im angrenzenden Gebäude besucht werden.

 

1.3 Außenanlagen

 

Unser großer Schulhof bietet den Kindern zahlreiche Spiel- und

Bewegungsmöglichkeiten:

 

  • Bolzplatz
  • Spielplatz mit Klettermöglichkeiten
  • Trampolin
  • Tischtennisplatte
  • Sandkästen mit Sandbaustelle
  • Wasserstraße
  • Schulgarten

 

Auf dem gepflasterten Areal des Schulhofs können verschiedene Sport- und Spielgeräte ausprobiert und genutzt werden.

In den Wäldern und den Parkanlagen der Gemeinde Otterwisch können die Kinder ihre Liebe zur Natur entdecken und den neu angelegten Spielplatz nutzen.

Auch ein großer Bauernhof und die Agrargenossenschaft im Ort können jederzeit besucht und für Freizeitangebote genutzt werden.

 

2 Unser Team

 

Die pädagogische Betreuung und Fürsorge unserer Hortkinder wird vonfünf staatlich anerkannten Erzieherinnen gewährleistet. Neben einem fundierten Fachwissen können die Erzieherinnen auch auf eine langjährige Erfahrung im Hortbereich zurückblicken.

Zur ständigen Aktualisierung und Erweiterung des Wissens und zur Reflektion des eigenen beruflichen Handelns nehmen alle Erzieherinnen regelmäßig an ausgewählten Weiterbildungen teil.

Die Aufgaben unserer pädagogischen Fachkräfte im Hort:

 

Ø  Qualitätsermittlung und –sicherung (QUAST)

Ø  Umsetzung des sächs. Bildungsplanes

Ø  Unterstützung bei den Hausaufgaben

Ø  Pädagogische Anleitung der Freizeitangebote

Ø  Vorbereitung von Festen, Feiern und Höhepunkten

Ø  Planung und Vorbereitung der Ferienangebote

Ø  Weiterbildung und Reflexion des eigenen pädagogischen Handelns

Ø  Regelmäßige Teamsitzungen und Erfahrungsaustausch

Ø  Austausch und Kooperation mit dem Team der Grundschule Otterwisch

 

 

 

Die Rolle der Erzieherinnen im Hort:

 

Wir sehen und als:

 

·      Ansprechpartner

·      Tröster

·      Vorbild

·      Bezugsperson

·      Unterstützer

·      Beobachter….

 

3 Die Rolle des Kindes

 

Jedes Kind steht für uns mit seinen ganz individuellen Bedürfnissen und Befindlichkeiten und seinen Wünschen an erster Stelle.

In einer offenen Gruppe hat jedes Kind die Möglichkeit all seine Bedürfnisse und Vorstellungen zu verwirklichen. Bei Bedarf steht jederzeit eine feste Bezugsperson zur Verfügung.

Dies vermittelt Sicherheit und Geborgenheit und ermöglicht jedem Kind individuelle und freie Entfaltungsmöglichkeiten.

In unserem Hort findet jedes Kind eine lernanregende Umgebung, die dazu einlädt:

 

Ø  individuelle Erfahrungen zu machen

Ø  eigenverantwortlich zu handeln

Ø  sich frei und verantwortungsbewusst zu bewegen

Ø  unterschiedlichste Freizeitangebote (GTA) wahrzunehmen

Ø  zu spielen

Ø  schwierige Situationen zu erkennen und zu meistern

Ø  Konflikte selbst zu lösen

Ø  sich seine Spielgefährten selbst zu suchen

Ø  Teamgeist zu entwickeln

Ø  von den Stärken jeder pädagogischen Fachkraft zu profitieren

Zu den vielen Vorteilen der offenen Gruppenarbeit bieten wir zusätzlich die Geborgenheit in den jeweiligen Stammgruppen, die die Kinder ebenso genießen und erleben können.

 

3.1 Umsetzung der Beteiligungs– und Beschwerderechte unserer Hortkinder

 

„Sie haben nunmehr das verbriefte Recht, nicht nur über die Gestaltung des gemeinsamen Alltags in der Einrichtung mitzuentscheiden, sondern sich auch über das Verhalten der pädagogischen Fachkräfte ihnen gegenüber zu beschweren.“ (vgl. Hansen/Knauer 2014, TPS)

Als Team der Kindertagesstätte Sonnenschein haben wir uns gemeinsam Gedanken über das Beteiligungs- und Beschwerdemanagement im Hort gemacht. 

Beteiligung bedeutet für uns, dass die wir die Kinder bei Entscheidungen und Prozessen, die Auswirkungen auf ihren Hortalltag haben, einbeziehen.

So fertigen wir zum Beispiel stets gemeinsam die Pläne für die Feriengestaltung an, indem wir vorher die Wünsche und Vorstellungen in Kinderkonferenzen erfragen und in die Planung aufnehmen. Auch die Gruppenregeln werden gemeinsam mit den Kindern aufgestellt und festgehalten.

„Im Wesentlichen geht es darum, dass Kinder sich an den Aufgaben des Alltags und deren Verrichtung beteiligen können und als Gestalter ihres eigenen Lebens Selbstwirksamkeit erfahren.“ (vgl. Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter, 2013)

Jährlich werden aus allen Klassen jeweils ein Klassensprecher durch die Kinder gewählt. Diese Kinder bilden dann den Kinderrat. Der Kinderrat wird mit Foto im Schaukasten des Hortes ausgehangen. Der Kinderrat wählt eine Vertrauenserzieherin, welche die Arbeit des Kinderrates beratend unterstützt und bei Fragen und Anregungen jederzeit Ansprechpartner ist.

Der Kinderrat ist Ansprechpartner für alle Kinder und kann zur Problemlösung eine Kinderkonferenz mit allen Hortkindern einberufen.

Auch die Erzieher können dieses Recht wahrnehmen, um wichtige Themen zu besprechen.

In einem selbstgestalteten Kummer- und Lobkastenkasten können die Kinder Wünsche, Anregungen, Probleme, Lob und Kritik äußern. Der Kummerkasten wird bei Bedarf von den Erzieherinnen gemeinsam mit dem Kinderrat geleert und die Zettel ausgewertet. Anschließend werden Lösungsvorschläge erarbeitet.

 

4 Unsere pädagogische Arbeit im Hort

 

Unser Hort bietet den Kindern einen Ort der Geborgenheit, des Schutzes und der Bewegung. Wir verstehen uns als eine familienergänzende Einrichtung, die jedes Kind im Grundschulalter bei der Entwicklung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschafts-fähigen Persönlichkeit unterstützt.

Dabei legen wir großen Wert darauf, den Kindern die Möglichkeit zur freien Entscheidung und Verwirklichung zu bieten und die Erweiterung der Selbständigkeit zu fördern. Mit dem Konzept der teiloffenen Arbeit bieten wir den Kindern ebenso die Möglichkeit zur Erweiterung der individuellen Handlungskompetenz und der konstruktiven Problemlösung.

Besonders im Bereich der Ganztagsangebote können diese Kompetenzen optimal gefördert werden. Die Kinder erhalten die Möglichkeit, aktiv und individuell ihren Nachmittag selbst zu gestalten.

Mit der Grundannahme: „Kinder können sich nur selbst bilden“ unterstützen und begleiten wir die Kinder durch Wertschätzung, Ausdauer und Geborgenheit und die Bereitstellung der entsprechenden Materialien, Räumlichkeiten und Angebote.

Die Grundlage unserer pädagogischen Arbeit bildet der sächsische Bildungsplan.

In allen Räumen können die Ziele des Bildungsplanes mit seinen Bildungsbereichen umgesetzt werden.

 

·       Soziale Bildung: Vermitteln von Werten, Weltanschauung, Demokratie

 

·       Somatische Bildung: Körper, Bildung, Gesundheit

 

·       Kommunikative Bildung: Sprache, Verständigung, Medien

 

·       Ästhetische Bildung: Musik, Tanz, bildnerische Gestaltung

 

·       Mathematische Bildung: Zahlenverständnis, Messen, Wiegen, Ordnen

 

·       Naturwissenschaftliche Bildung: Natur, Technik, Ökologie, Experimente

 

Als zeitgemäße Hortpädagogik verstehen wir, auf jedes Kind individuell einzugehen und es auf die Anforderungen in der Zukunft vorzubereiten.

So ist es uns besonders wichtig Kinder in ihrem Selbstbewusstsein zu stärken, indem wir ihnen immer wieder die Möglichkeit bieten, durch Erfolgserlebnisse das eigene Handeln positiv zu erleben und mit einem „Ich kann das! “ zu vertiefen.

Die Nachmittagsgestaltung orientiert sich an den Interessen und Themen der Kinder. Nur ein stressfreier, Spaß bringender Nachmittag bildet die Grundlage zur individuellen Entfaltung und Verwirklichung.

Die Themen der Kinder werden immer wieder in kleinen Fragerunden und durch Beobachtung evaluiert und in die Umsetzung der Angebote eingebunden.

Mit diesen unterschiedlichen Angeboten ermöglichen wir jedem Kind eine spannende, informative, kommunikative und interessante, ganz individuelle Nachmittagsgestaltung, in der alle Bildungsbereiche angesprochen werden.

Die Ziele setzen sich dabei die Kinder stets selbst. Bei allen Aktivitäten stärken sie ihr Selbstbewusstsein dadurch, dass sie durch das eigene Handeln und Ausprobieren zum Erfolg kommen, etwas erreichen können oder auf ein Ziel hinarbeiten.

 

 

4.1 Die offene Hortarbeit

 

Eine Erzieherin ist nicht verpflichtet, Verantwortung für die entfernte Zukunft auf sich zu nehmen. Aber sie ist voll verantwortlich für den heutigen Tag.

(Janusz Korczak)

In der Umsetzung der offenen Hortarbeit verstehen wir unseren Kindern die Möglichkeit zu geben, ihre eigenen Wege zu gehen. Dabei können wir ihnen ihren Weg mit Wegweisern zur Unterstützung zur Seite stehen.

In unseren Gruppenräumen, die als Funktionsräume gestaltet wurden, haben alle Kinder die Möglichkeit, ihre Freizeit situations- und interessenorientiert zu gestalten. Dadurch können wir unsere Arbeit transparenter gestalten und den Selbstbildungsprozess der Kinder unterstützen.

Für uns als Team ist es sehr wichtig, die offene Arbeit nicht als komplette Auflösung aller Gruppenstrukturen zu sehen. Wir sehen die offene Arbeit so vielseitig, dass sich das Öffnen, aber auch die Sicherheit einer Stammgruppe sehr gut vereinen lassen.

Das hat zum Vorteil, dass sich die Erzieher nicht mehr ausschließlich auf ihre Stammgruppe fixieren, sondern entsprechend ihren jeweiligen Stärken eingesetzt werden können. Davon profitieren die Kinder und das gesamte Team.

Stammgruppe und offene Arbeit – wir vereinen es!

Nach Unterrichtsende übernehmen die Erzieher die Kinder der jeweiligen Stamm-gruppe, erledigen gemeinsam die Hausaufgaben und bieten damit eine Struktur im Tagesablauf und die damit verbundene Sicherheit. Gerade für die Kleinsten bietet diese Gruppenphase einen sicheren Einstieg in unseren Hortalltag und die Möglichkeit der Entfaltung. Mit dem Grundstein „Vertrauen und Sicherheit“ gelingt dann das Öffnen der Gruppe und die individuelle Freizeitgestaltung am Nachmittag.

 

 

4.2 Hausaufgabenbetreuung

 

Lange und intensiv haben wir uns mit der Frage: „Sinn oder Unsinn“ der Hausaufgaben-betreuung im Hort beschäftigt. Gemeinsam mit den Lehrern unserer Grundschule und den Eltern haben wir eine individuell auf unseren Hort passende Regelung getroffen.

Sinn machen Hausaufgaben nur, wenn wir die dafür entsprechenden Rahmenbedingungen dafür schaffen, und damit allen Kindern die gleichen Chancen bieten. Wir sehen die Betreuung der Hausaufgaben als festen Bestandteil unserer Arbeit, verstehen sie jedoch nicht als einnehmende und ausschließliche Hortarbeit.

Der sächsische Bildungsplan bildet für uns auch in der Frage der Hausaufgaben-betreuung eine wichtige Grundlage, erfordert im Interesse der Kinder ein Umdenken in unserer pädagogischen Arbeit und nimmt uns in die Pflicht, denKindern in erster Linie die Möglichkeit der individuellen Freizeitgestaltung am Nachmittag zu ermöglichen. Dazu gehören auch Phasen der Ruhe und Entspannung nach einem anstrengenden Lernen in der Schule.

Bei der Betreuung der Hausaufgaben sehen wir uns als Begleiter des schulischen Lernens und nicht in der Verantwortung für Lernerfolge. Wir sind keine Nachhilfelehrer, die den nichtverstandenen Stoff vollenden, denn damit könnten wir das Ziel der Entspannung und freien Nachmittagsgestaltung nicht realisieren.

Trotzdem bleibt die Erledigung der Hausaufgaben Bestandteil des Hortnachmittages.

Gestützt auf die Konzentrationsfähigkeit der Schulkinder bieten wir altersentsprechend folgende Hausaufgabenzeiten an:

 

Klasse 1          15-20 Minuten

Klasse 2         20-30 Minuten

Klasse 3         30-40 Minuten

Klasse 4         maximal 45 Minuten

 

In enger Zusammenarbeit und Kooperation mit den Klassenlehrern und der Schulleiterin sind die aufgegebenen Hausaufgaben stets diesem Zeitraum angepasst.

Leseübungen, das Lernen von Gedichten und Liedern, Sachkundeaufgaben und andere mündliche Hausaufgaben liegen in der Verantwortung der Eltern und sind in der Schulordnung § 17 festgeschrieben.

In der ersten Klasse erfolgt die Begleitung der Hausaufgaben durch Hilfe bei der Lösungsfindung. Ab Klassenstufe zwei sollen die Kinder eigenverantwortlich und selbständig ihre Hausaufgaben erledigen.

Die Erzieher kontrollieren die erledigten Hausaufgaben in erster Linie auf Vollständigkeit und Sauberkeit. Es erfolgen keine Korrekturen, die das Leistungsbild des Kindes verfälschen.     

Die Korrektur und Erläuterung liegt in der Verantwortung der Klassenlehrer

(SOGS § 17). Die Eltern entscheiden eigenverantwortlich, ob zu Hause Fehler berichtigt oder unvollständige Hausaufgaben beendet werden.

Werden die Hausaufgaben nicht in der dafür vorgesehenen Zeit geschafft, wird abgebrochen. Ein entsprechender Hinweis im Hausaufgabenheft für die Eltern, und in einem „Verbindungsheft“ für den Klassenlehrer stellt sicher, dass Probleme aufgegriffen und bearbeitet werden können.

Die Hausaufgaben werden im Hort nur von Montag bis Donnerstag erledigt.

Der Freitag bleibt hausaufgabenfrei und bietet den Eltern die Möglichkeit, die Aufgaben gemeinsam mit ihren Kindern zu erledigen. Damit können sich die Eltern einen Überblick über den Wissensstand des Kindes verschaffen und es gegebenenfalls fördernd unterstützen.

Wenn ein Hortkind in der Hausaufgabenzeit ein Ganztagsangebot besucht, werden die Hausaufgaben nicht im Hort erledigt. Das gilt auch bei Hitzefrei.

 

4.3 Endlich Ferien

Die Gestaltung der Ferien nimmt in unserem Hort eine ganz wichtige und besondere Stelle ein. Das Angebot in den Ferien wird gemeinsam mit den Kindern in Kinderkonferenzen erörtert und gemeinsam geplant. Dabei achten wir auf ein anspruchsvolles, abwechslungsreiches Angebot nach den Vorstellungen der Kinder.

Die Ferien dienen dem Ausgleich zum oft stressigen Schulalltag. So wechseln sich Entspannung und Rückzugsmöglichkeiten mit Ausfahrten und besonderen Angeboten, viel Zeit zur freien Gestaltung des Tages und das Erkunden der Umgebung ab.

Unsere Ferien sind abwechslungsreich, farbenfroh und einmalig. In den Ferien erleben wir eine ganz intensive Zeit und Hortarbeit mit unseren Kindern und können dabei die pädagogische Arbeit optimal umsetzen.

Bei Ausfahrten und Angeboten externer Anbieter bemühen wir uns, die Zusatzkosten auf maximal 15 € pro Ferienwoche einzuschränken.

 

Aber nicht nur die Feriengestaltung ist in unserer Einrichtung etwas ganz Besonderes, auch der Aspekt der Dienstleistung hat einen großen Stellenwert. Unser Hort hat, ausgenommen der Weihnachtsferien, keine Ferienschließtage.

 

5 Qualitätssicherung

 

Die pädagogischen Fachkräfte unserer Einrichtung nehmen jährlich an mindestens fünf Weiterbildungen teil. Darüber hinaus finden regelmäßige Teamsitzungen statt.

In den Teamsitzungen im Hort, die regelmäßig einmal im Monat stattfinden, wird gemeinsam aktiv am Qualitätsfeststellungsverfahren für Tageseinrichtungen mit Schulkindern (QUAST) gearbeitet, unsere Arbeit evaluiert, besprochen und weiterentwickelt. Durch eine kritische Reflektion setzen wir uns regelmäßig mit den ganz unterschiedlichen Qualitätskriterien auseinander, diskutieren und überdenken unser Verständnis von Bildung und Erziehung, die Raumgestaltung, die Öffentlichkeitsarbeit, die Kooperation mit der Grundschule und unsere Kommunikationsformen.

 

Dabei gibt es für alle Bereiche die stets zu klärenden Fragen:

·       Wo stehen wir?

·       Wo wollen wir hin?

·       Wie können wir die Interessen und Bedürfnisse der Schulkinder optimal erreichen?

·       Was sollte wie verändert werden?

 

Mit der Teilnahme an den Teamsitzungen in der Kindertagesstätte gewährleisten wir, dass alle Kollegen gemeinsam informiert und als Team zusammenarbeiten können.

 

6 Elternarbeit

 

Die wichtigste Voraussetzung für eine gute pädagogische Arbeit ist die vertrauensvolle Zusammenarbeit und der ständige Austausch mit den Eltern.

Diese bildet die Basis für eine optimale Betreuung und Förderung der Kinder.

 

 

 

Um die Zeile einer optimalen Elternarbeit zu erreichen, bieten wir den Eltern unterschiedliche Formen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit an.

 

Ø  Tür – und Angelgespräche

Ø  Elterngespräche nach Vereinbarung

Ø  Leitersprechzeit nach vorheriger Terminabsprache

Ø  Präsenz der Hortleitung im normalen Hortalltag

Ø  Regelmäßige Treffen und Gespräche mit dem Elternrat

Ø  Mitgestaltung von Festen und Feiern

Ø  Elternabende

Ø  Informationen im Schaukasten und durch Elternbriefe

Ø  Unterstützung bei Ausflügen und Feriengestaltung

 

Elternrat:

Gemeinsam mit der Leiterin der Grundschule haben wir festgelegt, dass der Elternrat der Grundschule gleichzeitig Elternrat des Hortes ist.

 

7 Kooperation mit der Grundschule

 

Die Kooperation zwischen der Grundschule Otterwisch und der Kindertagesstätte Sonnenschein mit Außenstelle Hort ist in einem Kooperationsvertrag verankert.

 

Zwischen beiden Institutionen besteht eine enge, positive und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

 

So lernen die Kinder der Kindertagesstätte die Horterzieherinnen bereits in der Phase der Schulvorbereitung über ein ganzes Jahr intensiv kennen, da diese die Vorschulerziehung der zukünftigen Schulanfänger begleitet und durchführt. Diese findet einmal in der Woche in den Räumen des Hortes und einmal pro Woche in der Kita statt.

 

Die Kinder haben damit die Möglichkeit, schrittweise an den neuen Lebensabschnitt herangeführt zu werden, lernen die Räumlichkeiten der Schule, die zukünftige Erzieherin und auch die zukünftigen Lehrer kennen.

 

In gemeinsamen, schulvorbereitenden Elternabenden beginnt schon frühzeitig die Elternarbeit des Hortes und gewährleistet damit ein vertrauensvolles Miteinander.

 

8 Gemeinwesen

Unser Hort ist ein Teil des Gemeinwesens. Die Öffnung nach Außen und die Transparenz unserer Arbeit ist selbstverständlich und ein Merkmal unserer Arbeit.

 

Als Formen der Öffentlichkeitsarbeit können wir auf unterschiedliche Möglichkeiten zurückgreifen:

 

·       Regelmäßige Veröffentlichung von Artikeln im Gemeindeblatt

·       Elternabende

·       Informationselternabende

·       Feste und Feiern gemeinsam mit der Grundschule und dem Förderverein der Grundschule:  Tag der offenen Tür

  Drachenfest

  Weihnachtsfeier

  Oma und Opa Nachmittag

·       Feste und Feiern gemeinsam mit der

Kindertagesstätte:  Projektfest, Weihnachtsmarkt

·       Unterstützung beim Martinsumzug

 

Jede unserer Tätigkeiten ist geprägt von einem vertrauensvollen, respektvollen Miteinander. Wir verstehen unsere Arbeit als ständige Entwicklung.

 

Daher kann diese Konzeption nicht als starres Endprodukt, sondern als mit uns lebende, kontinuierlich überprüfte und aktualisierte Basis unserer Arbeit verstanden werden.

 

9 Anhang

9.1 Das pädagogische  Personal

 

Das pädagogische Personal besteht derzeit aus 15 Mitarbeitern, die in der Kindertagesstätte und im Hort arbeiten. Zur besseren Übersicht sind die Mitarbeiter im Hort in der Tabelle blau unterlegt.

Unterstützt werden wir von 2 technischen Kräften sowie dem Förderverein und Elternrat der Einrichtung.

 

Name

Qualifikation

Tätigkeitsbereich

Kathrin Hempel

Diplom-Sozialpädagoge

Leitung

Claudia Tesch

staatl. anerkannte Erzieherin

Studium Frühpädagogik

Stellvertretende Leitung

Hortleitung /Klasse 1 A

Sabrina Vogel

staatl. anerkannte Erzieherin

Gruppenerzieherin

Krippe

Nancy Haike

staatl. anerkannten Erzieherin

Gruppenerzieherin

Krippe

Mandy Plischke

staatl. anerkannte Erzieherin

Gruppenerzieherin

Krippe

Dagmar Beuth

staatl. anerkannte Erzieherin

Gruppenerzieherin

Krippe

Denise Kauerauf

staatl. anerkannte Erzieherin

Gruppenerzieher

Kiga

Monique Krauße

staatl. anerkannte Erzieherin

Gruppenerzieher

Kiga

Marlis Scholz

staatl. anerkannte Erzieherin

Gruppenerzieherin

Kiga

Heike Große

staatl. anerkannte Erzieherin

Gruppenerzieherin

Kiga

Sarah Rennack

staatl. anerkannte Erzieherin

Gruppenerzieherin Hort

Klasse 1 B

Ailine Kitz

staatl. anerkannte Erzieherin

Gruppenerzieherin Hort

Klasse 2

Heidrun Zeising

 

staatl. anerkannte Erzieherin

Gruppenerzieherin Hort

Klasse 3

Cornelia Schille

staatl. anerkannte Erzieherin

Gruppenerzieherin Hort

Klasse 4

Jenny Röser

staatl. anerkannte Erzieherin

Heilpäd. Zusatzqualifikation

Gruppenerzieherin

 

Janine Bloch

staatl. anerkannte Erzieherin

Heilerziehungspfleger

Gruppenerzieherin

Silke Hoffmann

technische  Kraft

Küche/Wäsche

Birte Locke

technische  Kraft

Küche/Wäsche

 

9.2 Tagesablauf im Hort

 

 

 

Frühhort

06:45 Uhr– 07:45 Uhr

 

 

7:45 Uhr

 

 

Ankunft der Kinder

Möglichkeit des gemeinsamen Frühstücks

Freispiel

 

Die Kinder gehen in die Räume der Grundschule

Mittagessen

Gemeinsam mit den Lehrern

Schulende-14:00

Zeit der Ruhe und Entspannung

Hausaufgaben in den Stammgruppen

ab 14:00

Ganztagsangebote

Bildungs – und Freizeitangebote im offenen Hort

 

 

9.3 Öffnungszeiten und Schließtage

 

Öffnungszeiten während der Schulzeit:

 

Montag – Freitag   06:45 Uhr - 17:00 Uhr

 

 

Öffnungszeiten während der Ferien:

 

Während der Ferien richten sich die Öffnungszeiten nach dem tatsächlichen Betreuungsbedarf. Diese wird im Vorfeld durch die Ferienpläne und die daraus resultierenden Anmeldungen erfragt.

 

Kernöffnungszeiten:

 

Montag – Freitag   08:00 Uhr – 15:00 Uhr

 

Betreuungszeit

 

Im Hort werden innerhalb der Öffnungszeiten 3, 5 oder 6 Stunden Betreuungszeiten angeboten. Der nahtlose Übergang zwischen Unterrichtszeit und Hortbetreuung wird gewährleistet. Die Zeiten der Ganztagsangebote am Nachmittag sind in der Hortbetreuung inbegriffen.

 

In der Ferienzeit werden je nach Betreuungsvertrag folgende Betreuungszeiten angeboten:

 

           bis zu 3 Stunden    > 7.00 – 12.00 Uhr    (5 Stunden)

           bis zu 5 Stunden    > 8.00 – 15.00 Uhr    (7 Stunden)

           bis zu 6 Stunden    > 7.00 – 16.00 Uhr    (9 Stunden)

 

Schließtage:

 

Die Schließtage werden jährlich vom Gemeinderat der Gemeinde Otterwisch beschlossen und zeitnah veröffentlicht.

 

Regulär ist der Hort in den Weihnachtsferien und an Brückentagen geschlossen.

 

  

 

 


 

 
 
   
© Grundschule Otterwisch